So überwindest du häufig auftretende mentale Trainingsblockaden in den ersten Wochen nach der Geburt

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Keine Zeit, keine Motivation, kein Fortschritt … all das wird dir durch den Kopf gehen. Wir sagen dir, wie du umdenken und das Training erfolgreich wiederaufnehmen kannst.

Letzte Aktualisierung: 9. November 2022
6 Min. Lesezeit
  • Niemand zwingt dich, wenige Wochen nach der Geburt schnell dein Training wieder aufzunehmen. Nachdem dir dein Arzt grünes Licht gegeben hat, solltest du darauf vertrauen, dass du selbst weißt, wann und wie du wieder loslegen kannst.
  • Wenn sich der Gedanke an den Fortschritt in deinem Kopf festsetzt, solltest du an deiner Einstellung arbeiten. Wenn du die Art und Weise überdenkst, wie du dich um dich selbst kümmerst, kann dies einen enormen Unterschied für deine Motivation ausmachen.
  • Wenn du keine Idee hast, wie du mit dem Training beginnen kannst, bietet das Nike (M)ove Like a Mother-Programm in NTC alles, was du brauchst, um in die Gänge zu kommen.

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Wie du dich nach deiner Entbindung zum Trainieren motivierst

*Diese Inhalte sollen lediglich informieren und inspirieren, sind aber nicht dazu gedacht, Diagnosen zu stellen, zu behandeln oder spezifische medizinische Ratschläge zu geben. Erkundige dich immer bei deiner Ärztin oder deinem Arzt, wie du vor, während und nach der Schwangerschaft gesund und sicher bleibst.

Wenn dir deine Ärztin oder dein Arzt grünes Licht gibt, um wieder mit dem Sport zu beginnen, du aber eigentlich noch gar keine Lust dazu hast, dann mach dir deswegen keinen Stress. "Dein Körper hat gerade etwas unglaublich Schönes vollbracht, das die ultimative Definition von Kraft ist", so die Psychiaterin Dr. Lucy Hutner aus New York, leitende Autorin des Textbook of Women’s Reproductive Mental Health. "Und weil die Schwangerschaft und die Geburt dir so Vieles abverlangt haben, wird es etwas dauern", bis du dich psychisch in der Lage fühlst, wieder Sport zu treiben.

Also ja, es ist völlig in Ordnung, sich eine Weile lang auszuruhen. Wenn du bereit bist, dich wieder zu bewegen, lies dir diese Tipps von Expertinnen durch, um die richtige Einstellung dazu zu bekommen. Folgendes kannst du tun, wenn …

… du nicht motiviert bist, Sport zu machen.

Angesichts schlafloser Nächte, der Suche nach einer Routine und der Zeit, die dein Körper braucht, um zu heilen, ist es ganz normal, dass du noch keine Energie hast, um sofort wieder zu trainieren. Das Wichtigste ist, dass du dieses Gefühl hinter dir lässt: Mach es einfach. "Wahrscheinlich wird es nicht so sein, dass du dich motiviert fühlst und dann Sport treiben möchtest", so die Zweifach-Mama Jessie Mundell aus Kingston, Ontario, Kanada, zertifizierte Personal Trainerin und Kinesiologin, die sich auf prä- und postnatale Fitness spezialisiert hat. "Deine Motivation wird wahrscheinlich eher durch das Workout kommen, wenn du merkst, wie du dich körperlich, geistig und emotional fühlst." Anders gesagt, beginne einfach mit dem Training und diese MIA-Motivation wird dann vielleicht einfach kommen.

Versuch Folgendes: "Ich coache alle meine Kundinnen, die in dieser Situation sind, sich anzugewöhnen, Sport zu treiben, auch wenn sie gerade wenig Energie haben. Denn wahrscheinlich wird dies noch eine Zeit lang der Fall sein", so Mundell. Selbst wenn du dich nur ein paar Minuten bewegst, so möchtest du danach vielleicht mehr.

… du das Gefühl hast, du hättest wichtigere Dinge zu tun.

Natürlich wirst du deine Bedürfnisse hinten anstellen, wenn du dich um ein Neugeborenes kümmerst. Es kann schwierig sein, sich selbst Priorität einzuräumen, wenn du ein winziges Wesen bei dir hast, das rundum auf dich angewiesen ist. Aber lass nicht zu, dass du dich schuldig fühlst, so Mundell. Du verdienst Zeit für dich.

Versuch Folgendes: Hinterfrage, wie du dich in Bezug darauf fühlst, dich um dich selbst zu kümmern, sagt Mundell. Nein, das ist nicht egoistisch, sondern kann die Begründung eines gesunden Vorbilds für dein Kind bedeuten. "Ich möchte meinen Kindern ein Vorbild als eine Mutter sein, die sich gut um sich selbst kümmert", sagt sie weiter. "Ich möchte, dass sie in mir eine Mutter sehen, die ihren Körper aktiv pflegt."

Wie du dich nach deiner Entbindung zum Trainieren motivierst

… du keine Zeit für ein "richtiges" Workout findest – warum also überhaupt etwas tun?

Wenn du es gewohnt bist, eine Stunde lang mit deinem Hund zu gehen oder beim Cycling/Yoga/New York Barre ordentlich zu schwitzen, ist es vielleicht zu Anfang etwas frustrierend, wenn du nicht dieselbe Menge an Zeit aufbringen kannst. Und vielleicht fragst du dich: Zählt das überhaupt? Die Antwort lautet: Ja! "Vielleicht hast du nur 15 oder 20 Minuten Zeit für das Training. Das ist immer noch ein effektives Training, aber du musst etwas an deiner Einstellung arbeiten, um dies als Erfolg zu verbuchen", so Mundell.

Versuch Folgendes: Wirf deine alte Definition eines guten Workouts in die Tonne. Ziele auf kürzere Workouts ab oder teile deine Sessions in kleinere Abschnitte, die du den ganzen Tag über verteilst, so Mundell weiter. Versuch auch, nicht zu warten, bis dein Baby schläft, um zu trainieren, fügt sie hinzu. Denn diese Zeit sollte idealerweise auch eine wertvolle Ruhepause für dich sein. Quetsch stattdessen ein kurzes Workout oder ein paar Wiederholungen ein, während dein Baby auf dem Bauch liegt und sich selbst beschäftigt.

… du deinen alten Körper zurückmöchtest. Und zwar jetzt.

Dank unserer Kultur des perfekten "After-Baby-Body" (Augenrollen) möchtest du natürlich, dass dein Körper schnell wieder wie vor der Schwangerschaft aussieht. Aber setz dich nicht aufgrund von unrealistischen Bildern im Internet unter Druck, so viel zu trainieren, dass du dich in Gefahr begibst oder ein Gefühl des Versagens hast, wenn die Fortschritte sich nicht so schnell einstellen wie vor der Geburt. Um deinen Trainingsrhythmus für die ersten Wochen nach der Geburt zu finden, musst du gnädig mit dir selbst sein. Sehr gnädig. "Es hilft normalerweise, sich daran zu erinnern, dass dein Körper starke Veränderungen durchgemacht hat – und die körperlichen, logistischen und geistigen Veränderungen gehen noch weiter", so Hutner. "Dies ist die Phase der größten Veränderungen im Leben einer Frau und vielleicht die verletzlichste. Wieder zu dir selbst zu finden, wird ein langer Prozess sein."

Versuch Folgendes: Gib dir selbst mehr Zeit für die Regeneration und um deine Stärke wiederzuerlangen. "Die Menschen haben diesen Zeitraum des Wochenbetts mit drei Monaten angegeben, aber ich denke, das ist eine grobe Unterschätzung", so Hutner. "Wir können nicht die größte physiologische Veränderung unseres Lebens durchmachen und uns innerhalb von ein paar Wochen regenerieren. Vertrau auf dich selbst und deine Fähigkeit zu verstehen, was in deinem Körper vor sich geht, aber hör gleichzeitig damit auf, über dich selbst zu urteilen."

Und wenn du das Training wieder aufnimmst, kann es hilfreich sein, dir um das "Warum" Gedanken zu machen, empfiehlt Nike Athletin Angela Manuel-Davis. "Nachdem ich ein Baby bekommen hatte, hatte ich das Gefühl, dass mir mein Körper völlig fremd war", sagt sie. "Alles war so überwältigend. Um meine Einstellung zu ändern, war es gut, mich an meinen Lebenssinn zu erinnern. Ich habe mich daran erinnert, wer ich bin und was ich durchgemacht hatte und dass ich immer noch genauso stark war. Mich auf meinen Lebenssinn rückzubesinnen, hat es mir erlaubt, meine Reise in den ersten Wochen nach der Geburt friedvoller anzugehen."

Wenn du Probleme dabei hast, eine Verbindung zu deinem alten Lebenssinn herzustellen (was in diesem neuen Leben absolut verständlich ist), wird dir dieser süße kleine Mensch, der da neben dir herumwuselt, vielleicht, nur vielleicht, einen neuen Sinn geben.

Text: Jihan Myers
Fotos: Vivian Kim

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