Bewegung

Mehr aus jedem Lauf herausholen

Von Nike Running

Mehr aus jedem Lauf herausholen

Wenn du weißt, warum du läufst, verlieren die Zahlen an Bedeutung und der Spaß rückt in den Vordergrund.

Beim Laufen geht es um mehr als um Zahlen und Werte. In diesem Artikel bittet dich Coach Bennett, darüber nachzudenken, warum du läufst. Wenn du deinen Grund kennst, verlieren die Zahlen an Bedeutung und der Spaß rückt in den Vordergrund. Und das lässt dich immer weiter laufen. Also, egal was die Zahlen sagen: Jeder Lauf ist ein kleiner Sieg. Worauf wartest du noch?

Läufer bewerten ihre Läufe gerne nach zwei Faktoren: wie weit und wie schnell. In unserer von Daten besessenen Gesellschaft kannst du alles in den sozialen Medien posten, von grundlegenden Werten bis zum Sauerstoffgehalt deines Blutes und der Schrittkadenz. Aber dieser sehr einseitige, auf Zahlen fokussierte Ansatz kann einem den Spaß am Laufen bis zu einem gewissen Grad auch verderben.

"Oft feiern die Leute nur Wettkämpfe oder richtig harte Trainingsläufe oder eben ihren längsten Lauf", erzählt Nike Running Global Head Coach Chris Bennett. "Aber je besser du wirst, desto schwerer wird es, diese Rekorde zu brechen. Und wenn du dich nur darauf konzentrierst, gibt es irgendwann nicht mehr viel zu feiern."

Wenn Laufen für dich mehr bedeutet als physische Aktivität und Zahlen, dann wirst du mehr Erfolgserlebnisse und Spaß haben, verspricht Bennet. Aber um so weit zu kommen, musst du erst einmal herausfinden, warum du läufst.

"Aber je besser du wirst, desto schwerer wird es, diese Rekorde zu brechen. Und wenn du dich nur darauf konzentrierst, gibt es irgendwann nicht mehr viel zu feiern."

Chris Bennett, Nike Running Global Head Coach

Denk darüber nach, warum du läufst. Hilft es dir, den Stress eines langen Arbeitstags abzubauen? Findest du dabei Lösungen für Probleme oder kreative Ideen? Oder ist es einfach eine Gelegenheit, an die frische Luft zu kommen?

Mehr aus jedem Lauf herausholen

Wenn du dich auf den Grund konzentrierst, warum du eigentlich läufst, motiviert das viel mehr, als wenn du nur an Zeiten und Distanzen denkst, erklärt Bennett. Jedes Mal, wenn du aus diesem Grund läufst, ist das ein Anlass, dir selbst zu gratulieren.

Indem du deinen Grund kennst, entwickelst du außerdem mentale Stärke. Du bist bereit, mehr in Kauf zu nehmen, um dein Ziel zu erreichen. Denn schließlich sind es nicht nur deine Muskeln, die dich an deine Grenzen bringen und dir helfen, durchzuhalten, wenn es hart wird. Deine mentale Ausdauer ist genauso wichtig. Und da hilft es, dich immer wieder daran zu erinnern, warum du läufst.

Und wenn du einen Grund hast, zu laufen, macht die ganze Sache auch mehr Spaß. "Laufen lässt dich spüren, dass du lebendig bist", ist Bennett überzeugt. "Wir sollten das Laufen genießen, schließlich machen wir es freiwillig." Und das ist gar nicht so einfach, wenn du alle paar Sekunden auf den kleinen Bildschirm deiner Laufuhr starrst.

Das heißt natürlich nicht, dass du deine Zahlen komplett außer Acht lassen sollst. Bennett schlägt vor: "Miss den Erfolg eines Laufs auch anhand anderer Werte." Du hast zum ersten Mal diesen Monsterberg bei dir um die Ecke geschafft? Dir ist eine tolle Idee für die Arbeit eingefallen? Du hast einen unglaublichen Sonnenaufgang erlebt? "All diese Dinge haben nichts damit zu tun, wie weit oder wie schnell du gelaufen bist", so Bennett. "Aber sie sind einzigartig, und genau das macht Laufen zu etwas Besonderem."

3 Wege, mehr Spaß am Laufen zu haben

Wenn du weißt, warum du läufst, helfen dir diese Tipps von Coach Bennett, noch mehr Spaß bei jedem Kilometer zu haben.

  1. Visualisiere deinen Erfolg. Läufst du, um Stress abzubauen? Stell dir vor, wie ruhig, entspannt und energiegeladen du dich nach dem Training fühlen wirst. Läufst du, um dich fitter und gesünder zu fühlen? Konzentrier dich auf deine Haltung, deine Atmung und auf all das Gute, das du deinem Körper und deinem Geist mit jedem Schritt tust.
  2. Motiviere dich selbst. Dir selbst zu sagen, "du schaffst das", mag sich seltsam anfühlen, aber positive Botschaften überzeugen dein Gehirn und deine Beine, dass mehr in dir steckt. Und das gilt bei einem normalen Lauf genauso wie bei einem Wettkampf.
  3. Genieße das Unangenehme. Vielleicht regnet es draußen oder du musst ein paar Steigungen überwinden. Anstatt gleich nur an das Negative zu denken, versuch dir vorzustellen, wie dich diese besonderen Trainingsbedingungen zu einem besseren, vielseitigeren Läufer machen. Und gratulier dir anschließend dazu, dass du das geschafft hast. Wenn du es schaffst, auch die schweren Phasen erfolgreich zu meistern – ob beim Sport oder im Leben – zeigt das, dass du viel investiert hast. Oder mit Bennetts Worten: "Wir laufen nicht, damit alles leichter wird, wir laufen, damit wir auch in harten Zeiten gut klar kommen."

Wir laufen nicht, damit alles leichter wird, wir laufen, damit wir auch in harten Zeiten gut klar kommen.

Chris Bennett, Nike Running Global Head Coach

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