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In Mallory Pugh's Own Words

Mallory Pugh erzählt: "Ich komme, um zu gewinnen"

"Schon mein ganzes Leben lang dreht sich bei mir alles intensiv um Fußball – ich wollte immer nur Fußballspiele schauen, Fußball üben, Fußball spielen. Im Jahr 2017 wurde es schließlich ernst, als ich vor einer großen Entscheidung stand.

Man muss sich das so vorstellen: Ich bin 18 Jahre alt und studiere mit einem Fußballstipendium am College. Ich mache also alles, was man als amerikanische Fußballspielerin machen sollte: Man geht zu Fußballcamps, trainiert hart, erhält ein College-Stipendium und wird nach dem Abschluss Profispielerin. Ganz einfach, oder? OK, vielleicht nicht ganz so einfach. Aber so läuft das ab: Man fängt bei Punkt A an und wenn man dann gut genug ist, geht es mit Punkt B weiter.

In Mallory Pugh's Own Words

Dann kam dieser eine Abend, an den ich mich noch gut erinnere. Ich war irgendwie unruhig, nervös und angespannt und als ich zu Bett ging, schickte ich ein Gebet Richtung Himmel, wer auch immer es da oben hören würde. Ich bat um Beistand: "Kannst du mir bitte ein Zeichen geben, wenn ich morgen aufwache? Sagst du mir, was richtig ist und was ich machen will?" Dann schlief ich ein und hatte einen Traum.

Ich war allein in einem dunklen Raum und auf einmal erschienen da lauter kleine Lichter, die sich zu einem einzigen großen Licht vereinten. Es war völliger Unsinn. (Bitte lacht nicht darüber.) Aber dieser total schräge Traum zeigte mir tatsächlich, was ich tun musste. Irgendwie verstand ich, was er mir sagen wollte. Am nächsten Morgen rief ich meine Familie an und teilte ihnen meine Entscheidung mit, das College zu verlassen, um Profispielerin zu werden.

"Wir verstehen das", sagte mein Vater. "Wir sind stolz auf dich."

In Mallory Pugh's Own Words

Ich habe jetzt ein Ziel – für dieses Jahr, für dieses Turnier und darüber hinaus: Ich will bei allem, was ich mache, die Beste sein. In meiner Kindheit war Mia Hamm eine meiner größten Heldinnen, daher hoffe ich, dass ich diesen Sommer als Spielerin ein Zeichen setzen kann.

Aber gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass ich erst 20 Jahre alt bin. Egal, wie tough ich daherrede oder wie selbstbewusst meine Ziele für dieses Turnier und für die Zeit danach klingen mögen: Ein Teil von mir wird stets das Mädchen Mal bleiben, das immer noch neu dazulernt und sich dabei einige Blessuren holen wird. Mal, die Fußball nicht aus Ehrgeiz, Anerkennung oder aus dem Wunsch heraus, die Beste zu sein, spielt, sondern weil sie einfach so unfassbar viel Energie und Spirit hat und das Spiel dermaßen liebt, dass es einfach raus muss.

Danke, dass ihr meine Story gelesen habt – wir sehen uns in Frankreich. Mallory Pugh kommt, um zu gewinnen."


In Mallory Pugh's Own Words

Träume mit uns

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