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In Crystal Dunn's Own Words

Crystal Dunn erzählt: "Ich mache das für sie"

"Im Jahr 2015, während des internationalen Turniers, hatte ich eine Routine. Ich setzte meine USA-Cap auf, zog sie ganz tief ins Gesicht und ging zur nächsten Sportkneipe. Dort habe ich zugesehen, wie meine Freundinnen, meine Mannschaftskolleginnen und meine Heldinnen den internationalen Titel holten. Unter einer Cap, die den größten Teil meines Gesichts bedeckte, sodass mich niemand erkennen konnte – Crystal Dunn, die als letzte aus der amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft gestrichen wurde, die 2015 den Titel holte –, erlebte ich am Ende einen der größten Triumphe in der Sportgeschichte unseres Landes.

Aber ich wollte so unbedingt Teil dieser Mannschaft sein. Sie unterstützen. Mein Land repräsentieren. Es war hart, als 2015 der Anruf kam und man mir mitteilte, dass ich nicht in der Mannschaft spielen würde. Was ich am meisten daran liebte, das US-Trikot zu tragen, war das Gefühl, damit stellvertretend etwas zu repäsentieren. Dieses Gefühl hatte ich mit dem Anruf verloren.

In Crystal Dunn's Own Words

Auf die Highschool ging ich in Rockville Center auf Long Island. Eine kleine, fußballbegeisterte Stadt, in die meine Eltern aus Queens gezogen waren, bevor mein Bruder und ich geboren wurden. Als ich für unsere Schulmannschaft spielte, erinnere ich mich noch daran, dass ich freitags mit dem Trikot durch die Gänge lief und alle möglichen Leute zu mir kamen und sagten: "Wir werden heute Abend beim Spiel sein, Crystal. Wir können es kaum erwarten!" Die Trophäen waren mir egal. Ich wollte, dass die Leute auf der Tribüne – meine Klassenkameraden – stolz auf uns waren. Dieses Gefühl wollte ich nie verlieren. Auch bei anderen Athleten habe ich es gesehen.


Meine erste Heldin war Serena Williams. Mein unerreichtes Idol.

Wenn ich Serena sehe, sehe ich ein schwarzes Mädchen, das in einem überwiegend von Weißen gespielten Sport Rekorde aufstellt. Und wenn ich sie sehe, ist es schwer zu glauben, dass sie irgendwie nicht auch für mich spielt. Auch wenn das natürlich nicht der Fall ist. Wir haben uns auch nie getroffen. Aber das ist es, was die großen Athleten machen. Sie stellen eine Verbindung zu dir her. Sie repräsentieren dich.

In Crystal Dunn's Own Words

Erinnerst du dich, dass ich vorhin erzählte, dass ich eine Cap in der Kneipe trug, damit mich niemand erkennen würde? Das stimmte, aber letztlich hätte mich sowieso niemand erkannt. Mir gefiel nur die Cap so gut. Aber letztes Jahr hat mich tatsächlich jemand auf einem Flug erkannt. Und das hat mein Leben verändert. Da war dieses junge Mädchen, vielleicht 12 oder 13 Jahre alt. Für den Bruchteil einer Sekunde hatten wir Blickkontakt. Ein paar Minuten später tippt mir jemand auf die Schulter: "Hi, Crystal." Ich antwortete: "Oh, hey!" Und dann sprudelte es nur so aus ihr heraus. Sie erzählte mir, was für ein großer Fan sie von mir sei. Wie sehr sie es liebte, Frauenfußball und speziell die USA Frauen-Nationalmannschaft zu sehen. Sie war mit ihrer Familie auf dem Rückflug nach Kenia. Ich fragte, ob sie ein Foto haben wolle, und sie sagte ja. Wir machten ein Selfie und sie ging zurück zu ihrem Platz.

In Crystal Dunn's Own Words

Ein paar Minuten später tippt mir wieder jemand auf die Schulter: "Hi, Crystal. Entschuldigung, aber ich habe ganz vergessen, dir eine Nachricht zu geben, die ich für dich geschrieben habe. Aber du darfst sie erst öffnen, wenn ich wieder an meinem Platz bin. Versprichst du mir das?" "Versprochen", antwortete ich. Dann las ich die Nachricht. Es ging darum, wie sie von mir inspiriert wurde, da es nicht viele Mädchen gibt, die wie ich – und wie sie – aussehen, die Fußball im Fernsehen spielen, wenn sie zusieht. Das hat mich total berührt. Es dauerte lange, bis ich erkannte, dass ich, als ich Fußball an der Highschool spielte, das einzige schwarze Mädchen war, das in einer Stadt mit 10.000 Einwohnern spielte, und wie seltsam das für mich war.

Und jetzt kommt da dieses junge kenianische Mädchen, das ein paar Reihen hinter mir sitzt, und sagt mir, dass das, was ich in meinem Leben mache, für sie von Bedeutung sei. Das ist es, was für mich zählt.

Wenn ich unser US-Trikot anziehe, mache ich das für meine Familie und für mein Land. Aber ich verstehe jetzt, dass ich es auch für jedes einzelne amerikanische Mädchen da draußen mache, das jemanden sehen will, der so aussieht wie sie – und dessen Geschichte sie an ihre eigene erinnert –, wenn sie ihrer Frauen-Nationalmannschaft zusehen. Ich mache es für die Mädchen, die den Fernseher einschalten und ein Stück von sich selbst sehen wollen. Diesen Sommer? Werde ich im Fernsehen zu sehen sein."

In Crystal Dunn's Own Words

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