Die neueste Story: Alyssa Carson

Der Traum vom Weltall

Alyssa Carson: Der Traum vom Weltall

An einem kalten Wintermorgen im Naturpark Vasquez Rocks, Kalifornien: Ein weißer SUV nähert sich. In ihm sitzt Alyssa Carson – und sie würde jetzt lieber auf einem Planeten in 228 Millionen Kilometern Entfernung landen. Seit sie sieben ist, bereitet sich Alyssa mit der unerschütterlichen Unterstützung ihres Vaters Bert auf ihren großen Traum vor: Sie möchte zu den ersten Menschen auf dem Mars gehören. Jetzt, mit 19, hat sie mit dem College begonnen, und sie scheint der Erfüllung ihres Traums immer näher zu kommen.

Hier, mitten in der Wüste, sieht es ein bisschen aus wie auf dem Mars. Als Alyssa aus dem Auto steigt, trägt sie Schuhe, die selbst ganz schön nach Weltraum aussehen. Bei der Entwicklung des neuen Air Max 2090 stand nämlich die Zukunft im Mittelpunkt: Wie könnte das Leben in 70 Jahren aussehen?

Bei der Planung dieses Shootings war das Unbekannte nur eine Idee. Jetzt leben wir auf einmal alle in einer Zeit, in der das Unbekannte zum Alltag gehört. Doch selbst wenn sich die Welt seit Anfang des Jahres dramatisch gewandelt hat, fühlt sich Alyssas Motto immer noch zeitlos an: Verwirkliche deine Träume!

Alyssa Carson: Der Traum vom Weltall

Wann hast du deine Liebe für den Weltraum entdeckt?

Alyssa: Ich war sieben oder acht Jahre alt, als ich das erste Mal ein Space Camp besuchte. Ich betrat das Space Center und stand auf einmal vor einer riesigen, echten Rakete. Es war ein unglaubliches Gefühl, dort mit so vielen anderen Menschen zu stehen, die sich für das Weltall interessieren. Ich habe einfach alles dort geliebt: von den Simulatoren bis zum Bau eigener kleiner Raketen.

Bert: Wir haben durch Zufall vom Space Camp erfahren. Im Vorbeifahren sahen wir ein Plakat des US Space & Rocket Center. Alyssa brachte anschließend Prospekte mit und wollte unbedingt dahin.

Alyssa Carson: Der Traum vom Weltall

Ein Mensch, der dich unterstützt hat, ist Sandra Magnus, eine amerikanische Astronautin. Welchen Rat hat sie dir gegeben?

Alyssa: Ich habe Sandra beim Sally Ride-Festival getroffen. Diese Veranstaltung soll Mädchen für Wissenschaft begeistern. Sally erzählte mir, dass sie bereits mit neun Jahren zum ersten Mal davon träumte, Astronautin zu werden. Das hat mir total geholfen, denn auch ich hatte ja schon früh diesen verrückten Traum, der eigentlich völlig unrealistisch zu sein schien. Sally hat mir klar gemacht, dass das Alter überhaupt keine Rolle spielt.

Bert: Ich sage den Leuten ständig, dass das Alyssas Bestimmung ist. Sie wird zum Mars fliegen, weil ihr die Dinge einfach so passiert sind, dass alles darauf hinausläuft.

Alyssa Carson: Der Traum vom Weltall

Du hast gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, Astronautin zu werden. Was ist das für ein Gefühl, eine Vorreiterin zu sein?

Alyssa: Das unglaubliche an diesem Beruf ist, dass man auch auf ganz anderem Weg an das gleiche Ziel kommen kann. Ob als Medizinerin, Wissenschaftlerin oder Pilotin: Jede kann Astronautin werden. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass ich mit dem, was ich tue, Kinder inspirieren kann, ähnliche Träume zu verfolgen.

Alyssa Carson: Der Traum vom Weltall

Alyssa, hast du einen Ratschlag für junge Menschen, die ihre Träume verwirklichen möchten?

Alyssa: Der erste Schritt ist immer, etwas zu finden, was dich interessiert. Und dann musst du anderen von deinem Traum erzählen. Du musst ihn offen aussprechen, denn du weißt nie, welche Möglichkeiten sich dann ergeben. Und dann lass dir diesen Traum von niemandem ausreden. Wenn du wirklich leidenschaftlich an deinen Traum glaubst, dann kannst du ihn auch verwirklichen.

In 70 Jahren leben vielleicht Menschen in einer Marskolonie, die von Alyssa mitbegründet wurde. Bis dahin erleben wir die Zukunft mit dem Air Max 2090.